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Ihr Professioneller Bildauftritt!

Muss ich für meine Webseite, meinen Blog und meine Social Media Postings auf Facebook, Instagram & Co unbedingt professionelle Bilder verwenden? Oder kann ich die eigenen nehmen? Ich habe viele Bilder! Und ein gutes Handy. Und eine gute  Kamera. Oft schwingt bei dieser Frage ein unausgesprochener Nebensatz mit:

 

Muss ich für Bildmaterial wirklich Geld ausgeben?

 

Heidi Magyar-Koch Web-Portrait Making Of

Meine Antwort lautet kurz zusammengefasst: JA und JA.

1. Sie können eigene Bilder verwenden.

2. Sie sollten die wesentlichen Aspekte kennen, die für einen professionellen bildlichen Auftritt im Web Voraussetzung sind.

Und ggf. einen Profi ans Werk lassen oder zur Hilfe nehmen.

Damit Ihre Fans, Follower, Newsletter- oder Blog-Abonnenten zu interessierten Online-Besuchern und Kunden werden – liefert Ihnen dieser Artikel eine

 

Anleitung für Ihren professionellen Bildauftritt

Beantworten Sie sich bitte folgende Frage (und seien Sie dabei ruhig ehrlich zu sich selbst – niemand hört mit 🙂 )

Wie viel ist Ihnen gutes Bildmaterial für Ihren eigenen Online-Firmenauftritt wert?
Ein paar 100 Euro? Mehr? Weniger?

Hand aufs Herz – Sie haben soeben in Zahlen ausgedrückt, wie viel Ihnen die professionelle Veranschaulichung Ihres Unternehmens, Ihrer Produkte und Ihrer Dienstleistungen wert ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Das eine geht nicht ohne dem anderen.
Ein professionell anmutender Auftritt mit unprofessionellen Bildern ist – in den Augen des Betrachters – kaum erreichbar.

Vielleicht denken Sie jetzt: Zum Glück sind meine Fotos eh nicht so schlecht, das passt schon. Bestimmt!

Erlauben Sie mir, Ihnen eine kleine Check-Liste vorzustellen, mit der Sie die Qualität Ihres Bildmaterials kurz überprüfen können. Nur, um sicher zugehen 😉

 

Professionelles Bildmaterial zeichnet sich durch folgendes aus:

  • Bildschärfe
  • Belichtung (Hauptmotiv richtig belichtet)
  • Bildaufbau (aktiv oder passiv, gerader Horizont, keine stürzenden Linien)
  • Bildformat (hoch oder quer)
  • Bildwinkel (ist die Aufnahme z.B. von oben vorteilhaft?)
  • Bildauflösung (Dateigröße = ausschlaggebend für Ladegeschwindigkeit)
  • Bildgröße (Pixelgröße =  sichtbare Größe des Bildes)
  • Bildbeschriftung (Suchmaschinen können Bilder nicht „sehen“)

 

An dieser Stelle möchte ich Platz einräumen für das berühmte „JA, aber“: Schönheit liegt bekanntlich in den Augen des Betrachters!? Und der künstlerischen Freiheit sind – z.B. in Form eines bewusst schief gesetzten Bildansatzes – keine Grenzen gesetzt!?

Die gute Nachricht lautet: Die wenigstens Ihrer Webseiten-Besucher, Social Media Fans, Follower, Newsletter- oder Blog-Leser sehen sich Ihre Bilder mit einer Checkliste im Kopf an. Ausgenommen sind (hoffentlich!) Profis und alle, die sich intensiv mit dem Fotografieren beschäftigen: sie sehen auf einen Blick, wenn etwas nicht passt.

Die schlechte Nachricht: Auch ohne Checkliste stellt ein nicht professioneller Betrachter Ihres Bildes binnen Sekunden fest: „es passt“ oder „es passt nicht“. Das ist wie beim Lesen eines falsch gesetzten Satzes: man weiß, wie es richtig wäre, kann es aber (zumeist) grammatikalisch nicht erklären, warum es falsch ist.

Zurück zum kurzen Qualitäts-Check. Wie ist er für Ihre Bilder ausgefallen?
Das meiste passt? Einiges nicht? Bei manchem sind Sie sich nicht sicher? Dann hilft Ihnen vielleicht diese

 

3-SCHRITTE-ANLEITUNG FÜR IHREN PROFESSIONELLEN BILDAUFTRITT

 

Professioneller Bildauftritt nach Maß

1. Investieren Sie zumindest in eine kleine Grundausstattung
an professionellem Bildmaterial, das Sie maßgeschneidert von einem Profi anfertigen lassen.

Ein gut gewählter Fotograf – ob ER oder SIE – hilft Ihnen, die Bilder so aufzubauen, dass sie das erzählen und zeigen, was Sie mit Ihrer Firma zum Ausdruck bringen möchten.

So entsteht ein kleines Set an einzigartigen Bildern, die niemand sonst im Web verwendet – Ihr USP oder Ihr Alleinstellungsmerkmal für:

– SIE alleine oder mit Ihrem TEAM – z.B. ein Portrait oder aktiv beim Arbeiten, …
– Ihre PRODUKTE & DIENSTLEISTUNGEN die Sie für einen gewissen Wert verkaufen und entsprechend dargestellt sehen wollen
– Ihr Arbeitsumfeld – z.B. Ihr Geschäft, Schreibtisch, Werkstätte, Beratungsecke, …

Diese Bilder bilden das Gerüst Ihres Unternehmens-Auftrittes nach Außen. So möchten Sie sich Ihren Kunden im Eintrittsbereich auf Ihrer Webseite präsentieren. So möchten Sie gefunden werden, wenn jemand nach Ihrem Firmennamen googelt oder Sie in den sozialen Medien sucht.

Gibt es eine Alternative für den Gang zum Fotografen? Ja, die gibt es: Investieren Sie Ihre eigene Zeit. Und in geeignetes Equipment (Handy, Kamera, Bildbearbeitungsprogramm). Werden Sie selbst zum Experten. Und üben Sie so lange, bis Ihr eigenes professionelles Bildmaterial den kleinen Qualitäts-Check kompromisslos erfüllt.

Und bis Sie mit dem bildlichen Online-Auftritt Ihres Wettbewerbs – in den Augen des Betrachters – mithalten können. Möglicherweise stellen Sie dabei fest, dass der Aufwand höher ist, als hin und wieder ein paar Stunden mit einem Foto-Profi zusammenzuarbeiten. Oder: Sie entdecken ein neues Hobby oder eine neue Berufung für sich!

 

2. Legen Sie sich einen Ordner mit professionellem Bildermaterial aus Online-Bilddatenbanken an

Diese Bilder passen im Idealfall zu Ihren Kernbotschaften. Sie können sie verwenden für das Ausschmücken Ihrer Geschichte, die Sie zu Ihrem Unternehmen, Ihren Produkten oder Dienstleistungen regelmäßig erzählen möchten: für Ihren News-Bereich auf der eigenen Webseite, für Blog-Artikel, Newsletter-Aussendungen und Social Media Postings.

Apropos – Social Media Postings: Es gibt für jeden Social Media Kanal eigene Bildgrößen, die sich für eine optimale Darstellung empfehlen. Einen Link finden Sie am Ende des Artikels. Die Verwendung der richtigen Bildgröße hilft, dass Ihr Motiv auf Facebook, Instagram & Co nicht etwa unschön abgeschnitten dargestellt wird.

Achten Sie bei Bildern aus dem Internet auf kommerzielle Lizenz- und Nutzungsrechte. Es gibt Bilder, die z.B. unter Angabe der Bildquelle oder des Fotografens kostenlos genutzt werden dürfen. Diese Bilder kommen naturgemäß im Web auch öfter zum Einsatz, als Bilder die nur kostenpflichtig genutzt werden dürfen.

Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Ihr auf diese Weise sorgfältig ausgewähltes Bild im Internet z.B. auch in einem anderem Blog-Artikel auftaucht. Eine grafische Bearbeitung kann hier z.B. hilfreich sein, um fremdes Bildmaterial an das eigene anzupassen – z.B. an das Farbschema der eigenen Webseite. Selbstverständlich nur, wenn dies die Lizenz- und Nutzungsrechte zulassen.

 

3. Für den Rest – gehen Sie Kompromisse ein

Je nachdem wie viel Sie bereit sind, an professionellem Erscheinungsbild und an Ladegeschwindigkeit einzubüßen. Ja, es ist immer ein Kompromiss:

Ersteres – das professionelle Erscheinungsbild – trägt langfristig dazu bei, das Image und die Reputation Ihres Unternehmens zu bilden. Vergessen Sie nicht: Bilder die einmal im Netz sind, sind immer im Netz. Weil sie z.B. durch Ihren Blog-Artikel geteilt wurden, als Posting geLIKEt wurden usw.

Neben der Überschrift ist das mitgelieferte Bild das wichtigste Entscheidungskriterium, ob ein Blog-Artikel, ein Newsletter oder ein Posting auf Facebook & Co auffällt und angeklickt wird – oder eben nicht. Und Sie wissen ja, in den Augen des Betrachters „passt es“ oder „es passt nicht“!

Die Ladegeschwindigkeit Ihrer Webseite trägt entscheidend dazu bei, ob und auf welchem Rang sie einen Suchmaschinen-Treffer landen. Und noch viel wichtiger: sie fordert die Geduld Ihrer Online-Leser, die zunehmend ungeduldiger warten, bis eine Webseite oder ein Blog-Beitrag geladen ist.

Die Akzeptanzgrenze, die über Bleiben oder Weiterklicken entscheidet, ist in wenigen Sekunden erreicht. Haben Sie schon einmal weiter geklickt, weil das Laden einer Seite oder eines Online-Artikels zu lange gedauert hat?

Zu große Bilddateien können ein rasches Laden negativ beeinflussen. Beachten Sie das bei jedem Bild, das Sie auf Ihre Webseite hochladen: es muss so groß wie nötig (Qualität!) und so klein wie möglich (Ladezeit!) sein.

Das war sie, meine 3-Schritte-Anleitung für Ihren professionellen Bildauftritt.

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, wissen Sie jetzt, was bei der Verwendung von gutem oder weniger gutem Bildmaterial am Spiel steht. Und Sie wissen, wofür es sich lohnt zu investieren.

 

Heidemarie Magyar-Koch Portrait hm-kommUNIKATion

Es gibt noch einen Tipp, den ich Ihnen geben möchte:

Es muss nicht immer „das perfekte Bild“ sein. Schnappschüsse haben durchaus Unterhaltungswert! Und manchmal ist es gerade das Nicht-Perfekte, das ein Facebook oder Instagram Posting interessant macht – indem es den Augenblick einfängt.

Für Ihren professionellen Bildauftritt ist es wichtig, dass Sie zwischen Schnappschüssen und der professionellen Darstellung Ihres Unternehmens und Ihrer Produkte & Dienstleistungen unterscheiden. Und die richtigen Bilder an der richtigen Stelle einsetzen.

Probieren Sie verschiedene Bilder aus und beobachten Sie, welche davon mehr geklickt werden oder welche die meisten bzw. die wenigsten LIKES bekommen. Seien Sie kreativ.

Aber bitte – MACHEN SIE EINES NICHT:

Schlechtes oder unpassendes Bildmaterial verwenden und hoffen, dass es gut ankommt. Das tut es nicht.

Unscharf, verpixelt, an der falschen Stelle abgeschnitten, im unvorteilhaften Winkel aufgenommen, quer statt hoch oder umgekehrt – es fällt auf! Und in den Augen des Betrachters gibt es nur eines: entweder es passt oder es passt nicht 😉

 

Weiterführende Links und Quellen:

Social Media Bildgrößen 2016 von t3n

Überblick – kostenlose Bilddatenbanken von diedruckerei.de

Businessfoto – worauf zu achten ist von tm-fotodesign.at

Fotos im Internet – Antworten auf Rechtsfragen von Internet Ombudsmann 

 

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